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<channel><generator>iloblog 1.0</generator><title>Heuwusler News Feed</title><link>http://news.heuwusler.de/</link><description></description><item><title>Ein kurzer Traum vom Glück</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=67</link><description><![CDATA[  Liebe Heuwuslerfreunde,  auch heute kommen wieder traurige Nachrichten.  Unser kleines Notkaninchen Krümel, der ja an Weihnachten sein neues  Zuhause bei mir gefunden hatte, hat sich letzte Woche auf seinen Weg  über den Regenbogen gemacht.  Das Leben ist ungerecht. Sieben quälend lange Jahre musste er sein  Dasein in einem winzigen, verdreckten Verschlag fristen. Alleine ohne  Partner. Seine maroden Zähne müssen ihm beim Fressen ständig Schmerzen  verursacht haben.  Nur vier Monate lang durfte er erfahren, dass das Leben lebenswert ist.  Dass es Menschen gibt, die für ihn sorgen und wie schön es ist, einen  tierischen Partner zu haben.  Krümel war so ein fröhliches Kaninchen, das mir so schnell sein  Vertrauen geschenkt hat, als ob ihm die Menschen zuvor nie etwas angetan  hätten.  Ich habe ihm versprochen, dass er einen wunderschönen Sommer im Garten  erleben wird. Ich konnte mein Versprechen nicht halten.  Bin ich deswegen traurig? Ja. Unendlich traurig sogar.  Aber zu wissen, dass Krümel wenigstens die letzte Zeit seines Lebens ein  glückliches Kaninchenleben hatte, tröstet mich.  Er ist in meinen Armen gestorben. In Geborgenheit. Und ich bin sicher,  er wusste dass er geliebt wurde.  Wir können oft nicht wieder gutmachen, was unseren Schützlingen  zugestoßen ist, bevor sie zu uns kamen, aber jeder einzelne Tag, den sie  bei uns verbringen, ist ein Geschenk. Am Ende zählt nicht, wie lange sie  bei uns sind, sondern nur, dass sie es in dieser Zeit schön hatten.   Krümel würde sich sicher wünschen, dass seine beiden Leidensgenossen  Schnüffel und Krabat (mehr zu den beiden unter dem Reiter  "Notkaninchen") ebenfalls noch ein Zuhause finden, in dem sie geliebt  werden und dass irgendwo Menschen auf die beiden warten, die ihnen trotz  oder vielleicht sogar gerade weil sie schon älter sind noch ein schönes  Zuhause auf Lebenszeit bieten.  Auch ich gebe nicht auf und daher zog vorgestern wieder ein  siebenjähriges, gesundheitlich angeschlagenes Kaninchen zu uns.  Niemand weiß, wie viel Zeit mir mit ihm vergönnt sein wird, aber ihm jetzt  einen schönen Lebensabend zu bereiten... ja, das ist es wert!  
 
 ]]></description><pubDate>Sat, 12 May 2012 17:44:55 +0200</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Post von ehemaligen Notfellchen </title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=66</link><description><![CDATA[  Liebe Heuwuser-Freunde!   Heute haben wir endlich wieder gute Nachrichten für Euch. Wir haben in der letzten Zeit wieder sehr viele Zuschriften und Fotos von Adoptanten unserer ehemaligen Notfellchen erhalten. Einige davon möchten wir Euch gerne wieder lesen lassen:     Kastrat Louis, vermittelt nach Kolbermoor:     Luis hat in Conni seine Traumfrau gefunden und mit ihr den Bund für's Leben geschlossen:        Kaninchen Lucky, vermittelt nach Fürstenfeldbruck, schreibt uns folgendes:      Hallo liebe kurzzeit Mami und Lebensretterin,  ich wollte Dir erzählen wie so mein Tag aussieht. Schon früh am Morgen weckt mich mein holdes Puschel- Weib; sie möchte schmusen. Gut ich bin ja der perfekte Genlelman und komm zu ihr rangerutscht. Sobald Frauchen sich dann auch mal aus dem Bett begnügt hat gibts erstmal ein richtig leckeres Frühstück. Möhrchen, Gurken und ein ganzes Salatbuffet was will "Mann" denn mehr? Nach dem Guttern an der Salatbar kommt der Morgensport. Ich bin ein leidenschaftlicher Fußballspieler geworden. Ob bei Backham auch immer Kräuter aus dem Ball kullern? Naja auf jeden Fall lieb ich es durchs Gehege zu rennen und den Snackball dabei wie wild vor mich her zu stupsen. Ich muss nur aufpassen das meine Thymi das nicht spitz bekommt. Die nimmt mir den Ball immer ab :( Bin dann immer so beleidigt das ich erstmal in unsere Buddelkiste hüpfe und den ganzen Sand nach draußen befördere. Findet Frauchen aber gar net so toll *gg* die schimpft dann immer dass ich ein ziemlicher Frechdachs geworden wäre. Wenn Weib und Frauchen mal nicht hinguggen wälz ich mich auch schonmal genüsslich im Sand und lass mich dann hinterher sauber schlecken ;)    Ab und zu erschnüffel ich auch mal meine Nachbarn Chucky und Lina am Zaun zum Nebengehege. Ich kann sie nicht leiden und sie mich auch nicht. Egal - solange ich meine Thymi an der Seite habe bin ich das glücklichste Kaninchen der Welt         Und genau dafür wollte ich Dir danken. Hätte es Euch nicht gegeben würde ich vermutlich immer noch in einer kleinen Box sitzen und hätte nie gelernt wie schön es sein kann den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Ich hätte niemals mit einem anderen Kaninchen kuscheln dürfen und ich hätte nie erfahren wie viel leckeres Grünzeug es gibt. Ich finde Ihr Heuwusler macht einfach einen super Job, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt, gebt ihr doch nicht auf.  Hab dich ganz dolle lieb und ich hoffe wir sehen uns irgendwann mal wieder.   So ich muss jetzt los, meine Schüssel ist mal wieder gefüllt worden. Ich meld mich wieder....   Servus, Euer Lucky              Zoé, vermittelt nach Weißenhorn, hat folgende Zeilen und Fotos geschickt  :   Hallo liebe Heuwusler!  
Heute möchte ich Euch mal wieder 
von mir berichten. Am Freitag, den 20.04.2012, war es genau 1 Jahr, wo ich bei 
meiner neuen Familie eingezogen bin!  Der Tag war für alle Beteiligten sehr 
aufregend, ob mein neuer Freund Paul und ich uns gut verstehen würden. Aber 
alles verlief super und Paul und ich konnten uns von Anfang an gut leiden. 
Mittlerweile sind wir ein richtig tolles Team! Wir sind, wie eh und je, ein Herz 
und eine Seele. Er bemüht sich sehr um mich und ich kann ihn schön um’s Pfötchen 
wickeln ;-) Ist und bleibt halt ein Gentleman!    Mami und Papi haben mich ganz doll 
lieb gewonnen! Ich fühle mich absolut wohl hier, was sich dadurch bemerkbar 
macht, daß ich schon recht zutraulich geworden bin. Bin die Erste, die immer parat steht, wenn es was zu futtern gibt bzw. geben könnte ;-) Fressen tu ich 
nämlich sooo gern, und die vielen frischen Sachen sind einfach immer megalecker! 
Wiege jetzt ca. 1110g und seh von oben aus wie ne Birne, sagt meine Mami immer 
:-)        Außerdem habe ich einen neuen Spitznamen. Es gibt doch so ein 
Meerschweinchen aus nem Film, das heißt Glubschi. Ja, und so nennen mich hier 
jetzt auch schon einige, weil ich sooo große dunkle Glubschaugen habe und immer 
so lieb und treu schauen kann.    Beim Tierarzt waren wir vor kurzem 
auch mal, um mich durchchecken zu lassen. Alles bestens! Die mini Zysten haben 
sich nicht verändert, sind also nicht größer geworden.  Wie ihr seht, geht es mir 
richtig gut und den anderen Fellnasen hier auch! Hoffe natürlich, daß das noch 
ganz ganz lange so bleibt!  Damit verabschiede ich mich dann erst mal wieder. Bis zum nächsten Mal! 
:-)  Eure Glubschi, ähm .... ich meine natürlich Zoé      
 ]]></description><pubDate>Tue, 01 May 2012 15:25:04 +0200</pubDate><category>Post von ehemal. Notfellchen</category></item><item><title>Neue Heuwusler am Sternenhimmel</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=65</link><description><![CDATA[   Es scheint, als müssten wir dieses Jahr gerade von unseren Sorgenfellchen Abschied nehmen.     Stellas Krankheitsgeschichte dürfte ja dem einen oder andren bekannt sein.  Nun war es leider vor 2 Wochen so, das Stella plötzlich die Hinterbeine  nicht mehr bewegen konnte. Viele Tierarztbesuche, Physiotherapie etc. und viele Stunden, in denen wir uns nur um Stella gekümmert haben. Zunächst machte sie kleine Fortschritte und konnte zumindest wieder halbwegs stehen. Leider hielt  dieser Erfolg aber nicht lange und nach einem weiteren Tierarztbesuch stand wieder eine neue, zusätzliche und nicht wirklich positive Diagnose: Stella hatte einen Bandscheibenvorfall im Brustwirbelbereich, der ihr, in Verbindung mit der bereits diagnostizierten Spondylose das Laufen schier unmöglich machte, schon  allein wegen der massiven Schmerzen die dieser verursachte. Auch bekam  sie bereits massive Probleme im Magendarmtrakt.   Das war der schwerste Gang seit langem, aber im Hinblick darauf, was man  Stella gerade auch als Fluchttier und der wirklich mehr als eingeschränkten Beweglichkeit zugemutet hätte, musste wir leider in diesem Fall entscheiden, sie gehen zu lassen.   Es fiel mir alles andere als leicht, Stella über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Sie ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen und ich hoffe, dass sie nun ohne Schmerzen mit all den andren über grüne Wiesen toben kann.   Viele Tränen haben wir vergossen, aber wir sind uns sicher in Stellas Interesse entschieden zu haben. Das Loslassen ist alles andere als leicht, aber zur Liebe gehört auch, unseren Fellnasen den letzen Liebesbeweis zu erbringen und sie zu  erlösen, wenn sie leiden.    
        Auch aus Olching, von Dani und Claudia, gibt es leider folgende traurige Nachricht:     
 Im Juli
 2011 zog Fritzi alias Muckelchen gemeinsam mit seinem Kollegen Fipsi 
bei uns in der Pflegestelle Olching ein. Eigentlich sollte der kleine, 
kohlschwarze US-Teddy nur bis zum Ende der Kastrationsfrist bei uns 
wohnen, aber schon nach wenigen Tagen war klar – der bleibt!  
 Innerhalb
 kürzester Zeit hatte er uns mit seinem unwiderstehlichen Charme und dem
 bezauberndsten Augenaufschlag, den wir bis dato bei einem Notfellchen 
erleben durften, um den Finger gewickelt. Kurzerhand beschlossen wir, 
ihn als Gnadenbrottier bei uns aufzunehmen. Trotz seiner schiefen 
Kopfhaltung und seiner eingeschränkten Beweglichkeit aufgrund einer 
alten Verletzung und einer wahrscheinlich lange Zeit unbehandelten 
Ohrenentzündung umgarnte er als unser neues Stammschweinchen für die 
weiblichen Notfellchen seine wechselnde Damengesellschaft ebenso 
unwiderstehlich wie alle Zweibeiner. Die letzten Monate seines gewiss 
nicht immer leichten Lebens bereicherte schließlich unser zweites 
Gnadenbrotschweinchen Nanny. Die zwei Senioren schlossen einander sofort
 ins Herz und blieben bis zu Muckelchens völlig unerwarteten Gang über 
die Regenbogenbrücke unzertrennlich. Einträchtig saßen die beiden 
betagten Fellnasen beieinander und ließen sich von uns mit allerlei 
Grünzeug und der einen oder anderen Leckerei verwöhnen.  
 Am 12. 
April 2012 fand ich unseren kleinen Schiefkopf Muckelchen früh morgens 
leblos in seinem Heubettchen, Nanny saß ganz still neben ihm ... Auch 
von unseren drei Rosettenschweinchen, dem Steifftiertrio, und der 
Wiesler-Gang, unserem „privaten“ Meeri-Kleeblatt, war kein Laut zu 
hören. Die Steifftiere saßen ganz dicht beieinander in einem ihrer 
Häuschen und Radames alias der Wiesler hatte sich mit Tinkerbell, Cindy 
und Toschka in die hinterste Ecke seiner Eigenbauvilla zurückgezogen - 
sie wussten, dass der kleine Muckelmann in dieser Nacht zu seiner 
letzten Reise aufgebrochen war. 
 Wir 
sind immer noch fassungslos. Donnerstagnachmittag beerdigte ich den 
kleinen Schiefkopf im strömenden Regen in einer ruhigen Ecke unter dem 
Kiefernbaum in unserem Garten und gaben ihm diese Worte der 
Hopi-Indianer mit auf seinen letzten Weg: 

 Do not stand at my grave and weep. 
 I am not there, I do not sleep. 
 I am a thousand winds that blow, 
 I am the diamond glints on snow. 
 I am the sunlight on the ripened grain. 
 I am the gentle Autumn's rain. 
 When you awaken in the morning hush, 
 I am the swift uplifting rush 
 of quiet birds in circled flight. 
 I am the stars that shine at night. 
 Do not stand at my grave and cry - 
 I am not there, I did not die. 
 ( old Hopi prayer ) 
 Wir 
zündeten eine Kerze für unser Herzens-Muckelchen an und blieben sehr, 
sehr traurig in einer Welt zurück, die ein klein wenig dunkler geworden 
ist.    
 Ganz besonderer Dank gilt Tierärztin
 Frau Doktor Pietschi mit ihrem Team und vor allem Andrea Kraus, die uns 
einmal mehr voller Engagement und mit großem Sachverstand bei der Pflege
 unseres Muckelchens unterstützten.  
    Wie man sehen kann, waren die letzen Tage alles andere als erfreulich. Wo Schatten ist, da ist auch Licht und somit haben wir doch auch noch positives zu berichten:    
 Kaninchen  Lisa  hat über Tierärztin, Frau Dr. Barbara Homeier ein wunderschönes Zuhause gefunden und darf nun alles geniessen, was ein Kaninchenleben perfekt macht. Wir sagen DANKE!!!    
  Reja 
 wurde ebenfalls nochmals vom Tierarzt untersucht, da es ja mit Ihrer 
Trächtigkeit lange Komplikationen gab. Leider hat Reja ihr beiden Babys 
verloren, aber sie hat all das ohne "Schäden" überstanden, hat sich 
mittlerweile gut erholt und ist putzmunter. Darüber sind wir sehr erleichtert. Jetzt fehlt zum ganz großen Glück nur noch der Umzug 
in ein liebevolles, neues Zuhause - vielleicht zu Ihnen ???     
 ]]></description><pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:18:44 +0200</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Dringende Hilfe für Lisa</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=64</link><description><![CDATA[  Mit Lisa müssen wir Euch leider wieder einen Notfall vorstellen. Lisa ist eine ca. 1 1/2 Jahre alte, schöne Blaue Wienerin (mittelgroße Rasse). Leider hat Lisa von Geburt an eine Zahnfehlstellung und man muss ihr alle 2 Wochen die Vorderzähne kürzen lassen.    Lisa hatte bisher ein Zuhause aber die Besitzer können und wollen die weitere Behandlung - und das auf Lebenszeit - nicht mehr durchführen lassen. Wir suchen deshalb   schnellstmöglich   für Lisa liebe Kaninchenfreunde, die sie aufnehmen möchten und weiterhin die Verantwortung für die fachgerechte Zahnkorrektur übernehmen können.   Wir würden uns ganz arg freuen, wenn Sie ein Herz für Lisa hätten und ihr mit einem neuen Zuhause auch ein weiteres schönes Kaninchenleben ermöglichen!     Bitte melden Sie sich schnellstens bei Dr. Barbara Homeier telefonisch unter:  08171-38 65 84 oder bei einem unserer Teammitglieder.   Vielen Dank!!! 
 ]]></description><pubDate>Fri, 06 Apr 2012 13:56:23 +0200</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Martha&#039;s letztes Wort</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=63</link><description><![CDATA[  Hallo Leute,  

 ich melde mich mal wieder bei Euch, allerdings muss ich Euch
heute mitteilen, dass dies hier leider meine letzten Worte an Euch sein werden.
Ich muss Euch nämlich mitteilen, dass ich ganz still und heimlich meine
Köfferchen bei den Heuwuslern gepackt und mich auf den Weg über die
Regenbogenbrücke gemacht habe. Eben habe ich noch genüsslich an einem Hälmchen
Heu geknabbert, als es so über mich kam, dass es nun Zeit ist zu gehen. Ich war
ja schon immer für meine spontanen Aktionen und Überraschungen bekannt; also
habe ich mich unter die Hängematte gelegt und mich ganz ruhig verhalten, damit die
anderen nicht gleich merken, dass ich mich auf die Reise mache.     

 Es ging alles ganz schnell und ich war gespannt, was mich wohl
erwarten würde. Was soll ich Euch sagen – sie standen schon alle an der Pforte und
haben auf mich gewartet: Ronja, Kelly und Miep, die Heuwusler-Logo-Tiere, aber
auch Melchi und Fee, die ja selbst erst seit kurzem hier sind, haben mich
empfangen. Ich war total erleichtert und Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen,
was das für ein gutes Gefühl ist zu wissen, dass man sogar hier nicht alleine
ist. Es ist wirklich was dran an der Geschichte, dass man sich im Leben immer zweimal
 trifft und auch drüben, in der anderen
Welt, wieder vereint ist. Natürlich
haben wir sofort unsere Erlebnisse erzählt und da konnte ich mit meinen
lustigen Geschichten, die ich bei den Heuwusler erlebt habe, wirklich ganz viel
an Unterhaltung beitragen. Mir ist wieder eingefallen, wie ich mit meinem
damaligen Kumpel Mello auf der Suche nach dem grünen Gold war (News vom
19.02.2011), diese Story macht sich immer wieder gut :-) …    

 Ich kann wirklich auf eine tolle Zeit bei den Heuwuslern
zurückblicken. Okay, ich war schon manchmal etwas anstrengend, vor allem wenn
ich wieder Verstecken gespielt habe und mich dann in meinem Unterschlupf
heimlich kaputt gelacht habe, wie lange meine Zweibeiner brauchten, um mich
endlich zu finden (kein Wunder, bei DER
Tarnung....),      oder wenn ich mit meinen neumodischen Kopfbedeckungen in Form von
Heu, Stroh, Einstreu und auch gerne mal Gurke wieder für Furore gesorgt habe.  

 Meine Kumpels waren ebenfalls echt klasse und ich hatte so
viele Freunde und Fans unter den Menschen. Deshalb bedanke ich mich noch einmal ganz besonders bei
all denjenigen, die mir ein leichteres, besseres Leben ermöglicht haben.
Natürlich in erster Linie bei Tierärztin Frau Dr. Alexandra Pitschi aus
Olching, ohne deren fachmännische OP ich schon vor über einem Jahr hier
hergekommen wäre, in das Land der saftigen Wiesen. Aber auch meiner Patin
Steffi B. aus Dachau sowie Sieglinde Sch. aus Aichach, die immer wieder die
benötigte Medizin für mich geschickt hat. Und ich danke allen, die mir
geschrieben haben, sich nach meinem Wohlergehen erkundigt, mich besucht und an mich
gedacht haben.     

 Eigentlich ist für mich alles gut. Ich hatte keine Schmerzen
und ich bin ganz schnell gegangen, aber meine Pflegemama tut mir aufrichtig Leid.
Wenn ich zu ihr runterschaue, sehe ich, dass sie ganz traurig ist und mit so
einem weißen Papierfetzen rumläuft. Sie schüttelt immer den Kopf und brabbelt
ständig: „Das kann ich nicht verstehen - sie war doch bis eben noch ganz munter
und kam zum Fressen, ihr hat doch nichts gefehlt!" (Hey, als ob ich mir
jemals ein leckeres Essen hätte entgehen lassen - tststs) Bitte seid doch nicht
so traurig, blickt auf die schöne gemeinsam Zeit zurück, die wir hatten. Nur
eines müsst Ihr mir versprchen: Vergesst mich nicht! Es wird nämlich immer nur
die eine und einzig wahre Martha geben!   

 Also, macht's mal gut und nochmal vielen Dank für alles,
auch im Namen von allen anderen Wuslern, die jetzt gerade hier durchs Heu
wieseln und wuseln! 

 Eure Martha, die jetzt wirklich Flügel hat und selbst im
Regenbogenland trotzdem immer für einen Schabernack gut bleiben wird :-)))     
 ]]></description><pubDate>Sun, 25 Mar 2012 18:14:35 +0200</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Freud und Leid, ein kleines Wunder: Nachwuchs bei den Heuwuslern</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=62</link><description><![CDATA[   Wie Ihr ja schon gesehen habt, gibt es bei den Heuwuslern derzeit jede Menge Nachwuchs. Damit es nicht den Anschein hat, wir würden jetzt Nachwuchs "produzieren" möchten wir Euch gerne erläutern wie es dazu kam.    Vor einiger Zeit haben wir vier Meerschweinchen-Damen übernommen, die mit der Diagnose "nur kleine Zysten, sonst gesund" augenscheinlich in bester Verfassung und bereit zu einer weiteren Vermittlung waren. Auf unsere Frage vor der Aufnahme, ob denn die Mädchen bei einem Buben saßen, bekamen wir die Antwort: "Nein - nie". Leider stellte sich aber bei dem Gesundheitscheck samt Ultraschall durch unseren Tierarzt ziemlich schnell heraus, dass es sich nicht um Zysten sondern um Nachwuchs handelt, den alle vier Damen schon im Gepäck dabei hatten als sie an uns abgegeben wurden. Wir kontaktieren daraufhin die Person wieder, nicht weil wir dieser ordentlich den Kopf waschen wollten, sondern lediglich um zu fragen, ob denn die Damen schon einmal Nachwuchs hatten. Wir hatten Bedenken, da alle Mädchen bereits über 1 1/2 Jahre alt waren und dadurch eine Geburt auf Grund der zunehmenden Verknöcherung des Beckens problematisch sein kann, bzw. mit zunehmendem Alter sogar eine Geburt unmöglich wäre. Als Antwort erhielten wir kurz und knapp "Ja, haben alle schon mal geworfen". Gut, das war geklärt, zumindest schien man uns jetzt mal die Wahrheit zu sagen. Leider gab es zwei Wochen später teilweise massive Probleme bei den ersten Würfen.   Hier ein Auszug was alles passiert ist:   Afra  schenkte am 29.02 vier wunderschönen Babies das Leben. Das Gefühl, wenn plötzlich kleine Fellnasen durch den Käfig düsen, gleicht ein bisschen dem der Schmetterlinge im Bauch beim ersten Date. Die Kleinen entwickeln sich prächtig und wir sind sehr stolz auf Mama Afra, die das so toll gemeistert hat.       Freud und Leid liegen auch dieses Mal wieder sehr nah beieinander.   Lajas  Wurf machte uns von Anfang an Sorgen, vorallem die kleine Fee, die mit unter 40 Gramm zur Welt kam. Von Anfang an haben wir meist stündlich mit der Spritze zugefüttert und jeden Tag um jedes Gramm gekämpft. Als ob das noch nicht genug wäre, hatte Fee sehr starke Atemgeräusche, bekam Infusionen und Antibiotika und es wurde neben der Lungenentzündung, die somit bekämpft werden sollte, auch noch Fruchtwasser in der Lunge vermutet. Viele Nächte ohne Schlaf und mit viel Bangen folgten.     Bis zum 09.03 dachten wir, wir hätten eine Chance, freuten uns, als Fees Gewicht endlich auf 44 Gramm anstieg und die Atemgeräusche weniger wurden. Am 10.03 jedoch verstarb sie morgens in meiner Hand und ich finde kaum Worte, um den Schmerz zu beschreiben, der mir in diesem Moment das Herz zerriss. Vom ersten Tag an so gekämpft und so gelitten, sie so sehr geliebt und doch war es nicht genug. Die Leere und das Gefühl der Hilflosigkeit wird wohl noch einige Zeit an mir nagen.     Kleine Fee, ich habe dich von der ersten Sekunde an in mein Herz geschlossen. Ich sitze hier und beim Schreiben kullern schon wieder die Tränen. Ich hoffe du weisst, wie sehr ich dich geliebt habe und wie sehr wir für dich und mit dir gekämpft haben. Du wirst für immer mein kleiner Stern bleiben.  Auch  Reja  ist tragend und auch hier schweben wir zwischen Bangen und Hoffen. Da Reja zwischendrin Blutungen hatte und keine Bewegungen der Babies spürbar waren, wurden wir mehrfach beim Tierarzt vorstellig. Ein Abgang oder eine bevorstehende Toxikose konnten zwar ausgeschlossen werden, unsicher ist aber nach wie vor, ob mit den Babies letztendlich alles in Ordnung sein wird. Reja wird mehr als genau beobachtet und ist rundum versorgt, wird ständig kontrolliert und nach wie vor hoffen wir, dass alles gut geht. Wie man aber aus den Geschichten der anderen Würfe sehen kann, haben wir nicht umsonst Bedenken.     Auch in München gab es massive Probleme. Andrea hatte ebenfalls sehr zu kämpfen und was erreicht wurde, grenzt schon fast an ein kleines Wunder:     „ Antonia  war bereits ausgezogen, an einen sehr guten Platz mit Meerschweinchen-Nachwuchs-Erfahrung. Es war abgesprochen und kein Problem, dass Antonia dort ihre Babys zur Welt bringen kann. Die Babys hätten so lange dort in Pflege bleiben dürfen, bis sie alt genug gewesen wären und sich ein perfekter Endplatz über die Heuwusler gefunden hätte. Am 01.03.2012 abends kam dann der aufgeregte Anruf von der Pflegestelle dass die Babys auf der Welt sind, alle aber nur auf der Seite liegen, total zittern und nicht laufen können. Noch am gleichen Abend sind mir Mama samt 4 Babys gebracht worden. Ich bin wirklich erschrocken, die Pflegestelle hatte nicht übertrieben, vier Winzlinge die kaum fähig waren bei ihrer Mama zu trinken geschweige denn ordentlich zu laufen (Zwei konnten leidlich laufen, zwei gar nicht).          Also wurde sofort begonnen mit Aufzuchtsmilch zu päppeln; die Milch wurde gierig aus der Spritze angenommen. Es folgten 2 Tage und Nächte, die sich darauf konzentrierten, alle 2 Stunden zu füttern, Medizin zu verabreichen, unter dem Rotlicht leichtes Muskeltraining, Massage etc. Und was soll ich sagen? Bereits am Montag waren alle schon wesentlich stabiler und konnten zusammen mit ihrer Mama den Weg zu unserer Tierärztin antreten, die selber auch bei unseren Telefonaten skeptisch war aber bei dem Anblick der kleinen Familie eine hoffnungsvolle Prognose aussprach. Mein Herz schlug ganz schnell vor lauter Freude! Also machten wir weiter wie bisher und heute können wir mit Stolz vermelden dass alle vier über dem Berg sind und sich somit die ganzen schlaflosen Nächte bewährt und die vielen Sorgen in Wohlgefallen aufgelöst haben. Ich habe die Zeit der Behandlung, besonders von Felix, den es wirklich am schlimmsten getroffen hat mit seiner Behinderung, in kleinen Sequenzen mitgefilmt.  Die Videos sind hier zu finden . Hier kann man ganz gut erkennen, welch tolle Fortschritte der kleine Mann gemacht hat.      Er wird noch ein bisschen in meiner Obhut bleiben und weiterhin mit den Kräften der Natur behandelt werden, aber ich denke, es spricht bald nichts mehr dagegen, dass die kleine Familie zurück in ihre Heimat ziehen darf. Wir freuen uns auch mitteilen zu dürfen, dass nicht nur Antonia sondern auch eines der kleinen Mädchen bei der Pflegestelle bleiben darf. Ist das nicht schön?   Ich möchte damit nochmals zum Ausdruck bringen, dass sich manchmal ein schier hoffnungsloser Fall in ein kleines Wunder wandeln kann. Bitte gebt jedem Lebewesen eine Chance, sie haben es alle verdient. Bemüht Euch um jedes noch so kleine Wesen mit Hingabe und Liebe soweit es in Eurem Möglichen ist, aber in erster Linie: Gebt bitte NIEMALS die Hoffnung auf! „        Unser Schlussfazit und ein kleiner Denkanstoss für den einen oder andren:    Wir möchten noch erwähnen, dass uns nach erneutem Telefonat mit den ehemaligen Besitzern der Meerschweinchen gesagt wurde, dass alle Meerschwein-Mädels schon mehrmals Würfe hatten, bis dato immer alles gut ging (wers glaubt) und die Babys dann immer an ein Gartenbaucenter verkauft wurden. Wie verantwortungslos ist das denn? Uns fehlen die Worte. Gott sei Dank sind die Mädels jetzt in guten Händen und müssen nie mehr in ihrem Leben Nachwuchs bekommen!   Vielleicht kommen nun auch endlich mal all jene zum nachdenken, die immer wieder mit dem Gedanken spielen, "mal Babies" zu haben. Klar, Babies sind niedlich, ohne Frage, aber wie man sehen kann, ist auch die Schwangerschaft und der Nachwuchs an sich kein so einfaches Thema wie die meisten denken.  Die Tiere, die schwanger bei uns landen, wurden von unverantwortlichen Menschen für ihren "Niedlichkeitstick" missbraucht, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was nun einmal alles schief gehen kann. Sie wissen nichts über die Herkunft geschweige denn Genetik ihrer Tiere, sie informieren sich weder über Sachverhalte wie Alter, Toxikosegefahr, Fütterung, Handhabung und Umgang mit schwangeren Tieren etc.   Wenn Sie Nachwuchs haben wollen, müssen Sie sich vorher die Fragen stellen: Was muss ich tun, wenn die Babies zu klein sind? Bin ich bereit alle 2 Stunden zuzufüttern - und das bei oft auch mehr als einem Baby? Würde ich erkennen, wenn etwas nicht in Ordnung ist und habe ich einen versierten Tierarzt der mir in jedem Fall behilflich wäre? Bin ich bereit die anfallenden Kosten zu tragen?   Habe ich genug Platz, um die Mutter und die Babies ausreichend und artgerecht zu versorgen? Die Kleinen brauchen genauso Platz zum Toben und wohlfühlen, wie ihre Erwachsenen Artgenossen.  Auch muss nach der Aufzucht ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden werden, Buben müssen frühkastriert werden und wie wir ja bestens wissen: Das alles dauert seine Zeit und ist auch nicht immer ganz einfach. Alles in allem kann man sagen: Nicht nur Verantwortung für das eigene Tier, sondern eben auch für den Nachwuchs, die Versorgung und dessen Unterbringung. Denn alle behalten ist nun einmal nicht möglich.   Wir denken, diese Beispiele sollten wirklich mehr als deutlich aufzeigen welche Risiken eine Schwangerschaft bedeuten kann; abgesehen davon dass es schon mehr als genug arme Seelen gibt, die ein Zuhause suchen…..   
   
   
 ]]></description><pubDate>Tue, 13 Mar 2012 22:38:47 +0100</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Frühlingsgefühle!</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=61</link><description><![CDATA[   Liebe Heuwusler- Freunde,  leider sind es nicht 
immer nur schöne Geschichten, die wir Euch  schreiben. So hat uns 
beispielsweise der Tod von Melchi, dem der letzte  News- Eintrag gewidmet 
war, sehr bewegt.  Vor allem für diejenigen, die diese Tiere unermüdlich 
und liebevoll  pflegen sind solche Niederlagen besonders traurig und 
schmerzhaft.  Manchmal fragt man sich, weshalb das Schicksal so 
entscheidet. Und nicht  zuletzt auch, weshalb man sich selber immer wieder 
bewusst dazu  entscheidet, ein "angeschlagenes" Tier aufzunehmen und dabei 
das Risiko  eingeht, es möglicherweise bald schon wieder zu 
verlieren.  Auf diese Frage muss jeder für sich eine Antwort 
finden.  Die Antwort, die ich gefunden habe, sieht so 
aus:      Ihr erinnert Euch sicher noch an die Geschichte von 
unserem  Sorgenkaninchen Krümel, der an Weihnachten sein neues Zuhause bei 
mir  gefunden hat. Hier eines meiner wenigen Bilder von ihm, da er einfach zu zappelig ist, um still zu halten!  Mittlerweile sind seine Wehwehchen verheilt und 
auch seine schreckliche  Vergangenheit hat er offensichtlich vergessen. 
Krümel hat momentan  Frühlingsgefühle und rennt ganz aufgeregt Haken 
schlagend durch das  ganze Zimmer und freut sich seines Lebens.  Immer 
wieder verblüffend, wie ein Tier sich durch ein bisschen Pflege  und 
Zuwendung verändert.  Leider durften noch nicht alle Freunde von Krümel 
aus dem Notfall in  Günzburg erfahren, wie schön es ist, endlich angekommen 
zu sein.  So warten unter anderem auch Gil     und Karli     in ihrer Pflegestelle noch 
immer auf jemanden, der ihnen für den Rest ihres Lebens ein sicheres 
Plätzchen bietet.   Gil ist leider noch immer sehr schüchtern und möglicherweise geistig etwas zurück geblieben. Er sitzt immer abseits und ist sicherlich einsam. Für ihn suchen wir ein Zuhause mit ganz besonders einfühlsamen Menschen und einem tierischen Kollegen, der Gil zeigt, wie schön das Leben ist.  Und hier haben wir Schnuffel und Krabat - auch diese beiden warten noch sehnsüchtig darauf, Ihr Herz erobern zu dürfen:         Die beiden verstehen sich gut, könnten also auch gerne gemeinsam umziehen.  Vielleicht sind 
Sie ja genau die Person, die einem unserer Hoppler ein Traumzuhause  bieten möchte, auf 
das sie ihr ganzes Leben lang gewartet  haben...verdient hätten sie es 
allemal! 
 ]]></description><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 20:21:50 +0100</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Abschied von Melchior </title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=60</link><description><![CDATA[  Mein lieber Melchi, 

 als ich Dich am 17.11.2011 zusammen mit Deinen beiden Brüdern aus Deinem bisherigen
Zuhause, einem winzig-kleinen, verdreckten, dunklen und zugigen Käfig geholt habe ,habe ich gleich gespürt, dass Du etwas ganz besonderes bist. Ich hatte Dich auf dem Arm und habe Dich sofort in mein Herz geschlossen. Von allen Dreien warst Du immer der Unerschrockenste. Du bist immer zu mir hergekommen, hast von Anfang
an aus der Hand gefressen und mich mit
Deinem Charme und Witz um den Finger gewickelt. Die Kastration verlief ohne
Probleme, aber leider hast Du auf das Nahtmaterial reagiert und einen Abszess entwickelt. Wir
mussten Dich leider nochmals operieren lassen.
Die erneute Narkose konntest Du nicht
mehr so gut wegstecken und ich musste Dich danach 3 Wochen lang päppeln. Du
wolltest einfach nicht selber fressen, hattest aber einen enormen
Lebenswillen. Du hast alles tapfer über
Dich ergehen lassen, alle 2 Stunden füttern – auch nachts - Medikamentengabe, die
Abszesswunde spülen; alles hast Du ohne
Murren über Dich ergehen lassen. Bevor ich Dich wieder in Dein Kuschelbettchen
zurückgesetzt habe, hatten wir ein Ritual: Du hast ein Küsschen auf Deinen
lustigen weißen Fleck auf Deinem 
Köpfchen bekommen und Du hast mir dafür
die Hand abgeleckt. 

 Wir beide waren wirklich ein eingespieltes Team und ich habe
keinen einzigen Tag daran gedacht, dass Du es nicht schaffen würdest, sondern immer fest an Dich geglaubt, dass du bald wieder
 selbst Appetit entwickeln würdest. Das war auch so! Ich war
überglücklich als ich Dich beobachtet habe, wie Du herzhaft einen Apfel
verschlungen hast. Du hast wieder zugenommen und warst frohen Mutes.
Zwischenzeitlich hast Du auch eine eigene Meerschweinchen-Frau namens Prissy bekommen. Ihr beide habt immer nebeneinander gelegen
oder zusammen in einem Haus geschlafen. Ganz sanft hast Du sie angebrommselt,
nie warst Du aufdringlich. Du warst ein regelrechter Gentleman!     

 Jeden Abend, wenn ich auf der Couch saß, hast Du mich so
lange durch den an Dein Gehege angrenzenden Freilauf-Zaun angeschaut, bis ich
aufgestanden bin und Dich rausgenommen habe. Ich musste nur beide Hände auf den
Boden legen, Du bist draufgekrabbelt und hast Dich hochnehmen lassen. Wir haben so oft zusammen auf der Couch gesessen
……. 

 Die Welt für Dich und mich schien wieder heil!  
Am Freitag haben Jürgen und ich überlegt wie wir unser Gehege umbauen könnten, damit wir
Dich fest bei uns behalten können. 
Allein der Gedanke, dass ich Dich vermitteln müsste, schien mir schon
unerträglich und so war ich gar nicht böse, dass ganz lange keine Anfragen für
Dich kamen.  

 Dann der Schreck am Samstag 
Abend. Du hast komisch geatmet und wolltest nicht mehr so gut fressen.
Trotzdem hast Du Dir vor dem Zubettgehen noch Dein Gute-Nacht-Leckerli
abgeholt. Ich hab Dir noch Medizin gegeben, in der Hoffnung, dass es Dir morgen wieder besser geht. Gestern früh ging es Dir ganz schlecht, Du hast kaum noch Luft bekommen, Deine sonst so witzig-schelmisch funkelnden Augen
sahen ganz müde aus und Dein ganzer Körper ist über Nacht regelrecht
eingefallen. Ich rief gleich bei unserer Tierärztin an, die sich sofort bereit
erklärte, in die Praxis zu
fahren. Dort wurde ein Röntgenbild
gemacht, das leider die schreckliche Wahrheit ans Tageslicht brachte. Dein
ganzer Bauch war voller Wasser, von der Lunge sah man nur noch kleine Fleckchen
auf dem Bild. Vermutlich haben Deine Nieren versagt und auch das Herz war sehr
angeschlagen. Es gab keine Rettung mehr und so musste ich den Weg gehen, der
mir so schwer fiel und den ich nie gedacht hätte, so schnell mit Dir gehen zu
müssen. In eine weiche Decke gehüllt
hatte ich Dich auf dem Schoß und habe Dich auf Deinem letzten Weg begleitet; in
eine Welt voller saftiger Wiesen. Ich
kann es einfach nicht fassen; Du hast Dich so schnell in mein Herz geschlichen
und jetzt so schnell, nach nur 3 Monaten,
wieder verabschiedet.     

 Mein lieber Melchi, es
war ein Geschenk, dass ich Dich
kennenlernen durfte und ich hoffe, dass
Du in der kurzen Zeit bei den Heuwuslern gemerkt hast, was es bedeutet geliebt
zu werden. Du warst ein
außergewöhnliches Schweinchen – ich werde Dich niemals vergessen!!!   Deine sehr traurige Pflegemama Andrea  
 ]]></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 22:26:09 +0100</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Kunterbunte Neuigkeiten </title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=59</link><description><![CDATA[     Liebe Heuwusler-Freunde!  Nachdem sich die Ereignisse bei uns überschlagen, schreiben wir heute im News-Block eine Zusammenfassung was alles so passiert ist in der letzten Zeit:        Sorgenfellchen Johnny :    Der ca. 3 Jahre alte Jonny ist seit Anfang Dezember bei Kerstin in Raubling. Er wurde bei einer Räumung neben vielen anderen bedauerlichen Tieren als einzigstes Meerschweinchen gefunden. Sein Gesundheitszustand war äußerst dramatisch; er litt an entsetzlichem Durchfall, war kaum bewegungsfähig, abgemagert und lethargisch - ein körperlich und seelisch gebrochenes Tier.  Unsere Tierärztin diagnostizierte Spondylose im Lendenwirbelbereich, was erklärt, warum er eher hoppelt, als normal läuft und Deformierungen an den Brustkorb-Rippenknorpeln. Das Blutbild zeigte eine deutliche Anämie und auch die organ-spezifischen Werte wie Leber und Nieren, waren alles andere als gut.  Dank kompetenter medizinischer Versorung und vor allem dank Kerstins fürsorglicher Rundumpflege und Liebe konnte Johnny in den letzten Wochen aufgepäppelt werden und wir hoffen, dass er in den nächsten Wochen kastriert werden kann. Bedingt durch die Spondylose wird Jonny immer eine Behinderung beim Laufen haben, aber wir wünschen uns so sehr, dass es trotzdem liebe Menschen gibt, die Jonny nach überstandener Kastration noch ein schönes Zuhause schenken möchten. Johnny wird bei den Sorgenfellchen zu finden sein, und sein Genesungsverlauf wird dort weiter dokumentiert.            Unser neues Gnadenbrotschweinchen Nanny:     Die 6 jährige Meerschweinchen-Seniorin wurde von meiner Nachbarin an die Heuwusler übergeben. Nanny war - nachdem alle ihre 7 Merrschweinchen-Freunde bereits an Altersschwäche gestorben waren - sehr einsam und sie brauchte ganz dringend Gesellschaft. Nachdem man nach 14 Jahren mit der Haltung von Meerschweinchen aufhören, Nanny aber in guten Händen wissen wollte, war der Weg zu den Heuwuslern natürlich nicht weit. Nanny hat auf beiden Augen bereits fortgeschrittenen grauen Star und ist auch altersbedingt eine recht ruhige Dame. Sie darf bei unserem Schiefkopf-Fritzi-Muckelchen auf unserer Pflegestelle in Olching bleiben. Die beiden erleben wirklich den zweiten Frühling, sind ein Herz und eine Seele und bilden somit ein liebenswertes Senioren-Duo. Wir drücken dem glücklichen Liebespaar die Daumen, dass sie noch lange in trauter Zweisamkeit bei den Heuwuslern ihr Gnadenbrot genießen können!!!           Gnadenbrotschweinchen Stella:     Unsere Stella hält uns auch ganz schön auf Trab. Bei dem regelmäßigen TA-Termin wurde festgestellt, dass sie neben den Eierstockzyten jetzt auch noch eine Veränderung an der Gebärmutter aufweist. Und auch die Leberzyste ist alles andere als eine gute Prognose. Stella bekommt eine erneute Therapie, u.a. mit Antibiotika und wird leider in der nächsten Zeit bestimmt noch des öfteren beim Tierarzt vorstellig werden müssen. Wir fiebern mit Stella, dass die Behandlung gut anschlägt und sie noch weiter eine unbeschwerte Zeit bei den Heuwuslern genießen darf!                          Kyrill - das Mädel aus der Pappschachtel:     Leider haben sich unsere Befürchtungen gestern bestätigt. Nicht nur Fynja, sondern auch Kyrill erwartet Nachwuchs, und auch noch 3 an der Zahl. Wir hatten sehr stark gehofft, dass ihr eine Schwangerschaft erspart geblieben ist, sie ist ja selber noch so klein. Der Nachwuchs wird in 3 bis 4 Wochen erwartet. Bitte drückt die Daumen, dass sie alles gut übersteht und dass es 3 gesunde Mädels sind, die sie auf die Welt bringt. Wir haben derzeit so viele junge und ältere Kastraten, die leider momentan kein Zuhause finden - schnief!  Und noch immer kocht die Wut in uns, wie man so hartherzig sein konnte, die Schweinchen alle auszusetzen, herzlos und ohne Rücksicht auf Verluste.                       
 ]]></description><pubDate>Sat, 11 Feb 2012 20:43:48 +0100</pubDate><category>Allgemein</category></item><item><title>Teamvergrößerung</title><link>http://iloapp.heuwusler.de/blog/news?Home&amp;post=58</link><description><![CDATA[ Endlich haben wir mal wieder etwas Schönes zu berichten.  Wie schon oft erwähnt, haben wir viele helfende Hände mit Herz, ohne die vieles nicht möglich wäre.  Um Euch diese auch endlich einmal vorzustellen, haben sich einige unserer guten Seelen entschlossen, sich nun auch auf der Homepage zu präsentieren.  Ab sofort findet Ihr unter der Rubrik Team alle, die uns Tag für Tag und Jahr für Jahr helfend zur Seite stehen.  Wir freuen uns sehr, dass sich unser Team so stetig vergrößert und sind stolz, diese Menschen bei den Heuwuslern begrüssen zu können.   Ohne Euch wäre vieles nicht möglich oder stemmbar gewesen. Ohne Euch hätten wir weniger Notfellchen ein Traumzuhause bieten können oder lieben Menschen Beratung, um ein solches zu schaffen. Ohne Euch wären wir sehr überlastet und nicht so ausgeglichen. Ohne Euch könnten sich die Heuwusler nicht mehr und mehr vergrößern und so vielen (Neu)Schweinchenbesitzern zur Seite stehen. IHR seid das Beste, was uns passieren konnte.  VIELEN DANK dass es Euch gibt und dass ihr uns so tatkräftig unterstützt!!!!!   Kerstin, Micha, Andrea und Jürgen  
 ]]></description><pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:15:12 +0100</pubDate><category>Website/Team Updates</category></item></channel>
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